Liebe Interessentin, lieber Interessent meines Polyvgalkurses 1,

 

da ich vor ein paar Wochen eine ganz kurzfristige und unerklärliche Kündigung von der Schule in München erhalten habe, bin ich gezwungen, meinen Kurs an einem anderen Ort anzubieten. 

Sobald Räume in München gefunden sind, werden Sie hier entsprechende Information finden.

Bitte melden Sie sich bei Fragen unter schneider.cranio@gmail.com

Ich bitte um Ihr Verständnis in dieser besonderen Situation.

 

        Ganz herzliche Grüße

               Jacqueline Schneider

 

Die Polyvagal Theorie in der Praxis 1

 

06. - 09. Februar  2020 in Holzheim bei Limburg 

12. - 15. März in München

 

Prof. Dr. Stephen W. Porges erforscht an der Universität Illinois seit über vier Jahrzehnten das Thema neuronale Regulation des autonomen Nervensystems. In dieser Zeit hat sich für ihn immer mehr die Annahme bestätigt, dass die Anpassung des Vegetativums differenzierter sein muss, als bisher angenommen. Der Erklärungsansatz, dass nur Sympathikus und Parasympathikus antagonistisch regulieren, deckt nicht alle Reaktionen ab, die Stephen Porges während zahlreicher Untersuchungen an Patienten beobachtet. Er kommt zu dem Schluss, dass es sich nicht um ein zwei- sondern ein dreiteiliges, hierarchisches System handeln muss. 

Porges unterteilt den Nervus Vagus, den größten parasympatischen Anteil, in zwei verschiedene Bereiche: Einen ventralen Vagus und einen dorsalen Vagus mit unterschiedlichen Hirnnervenkernen und Funktionen. 

Als entwicklungsgeschichtlich jüngster Anteil des autonomen Nervensystems ermöglicht uns der ventrale Vagus die soziale Kontaktaufnahme. Dies geschieht durch Aktivierung und Deaktivierung der Erregung, ohne Mobilisierung des Sympathikus. Kann der ventrale Vagus nicht zum Deaktivieren eingesetzt werden, kommt es zu unangemessenen Reaktionen. Sowohl Reize von außen, als auch Rückmeldungen aus dem inneren Erleben werden fehlinterpretiert. Nur wenn alle drei Anteile zusammenarbeiten, handeln Menschen situativ angemessen und erleben ein sicheres inneres Wohlgefühl.

 

Porges Polyvagal-Theorie begegnete mir erstmals im Jahr 2000 während meiner Ausbildung zum Somatic Experiencing Practitioner® mit Peter Levine. Durch meine langjährige Erfahrung mit diesen Erkenntnissen formte sich mit der Zeit meine eigene Herangehensweise, in der ich durch die Behandlung des Autonomen Nervensystems die Regulation unterstütze.

In diesem Kurs werde ich sowohl den theoretischen Hintergrund, als auch die Be-Handlung des Polyvagalen Systems vermitteln.

 

Kurszeiten: Do 18:00-21:30 Uhr, Fr & Sa 9:45-13:00 Uhr & 15-18:30, So 9:45-14:00 Uhr

Ort: Heilpraxis Jacqueline Schneider, Herrnbergstr. 4, 65558 Holzheim 

Maximal 12 TeilnehmerInnen 

Kursgebühr 350 € Holzheim

Kursgebühr 395 € München